Unglückliche Niederlage in Hemeringen
Schiedsrichter: Lorenz Menze
Zuschauer: 40
2:1 nach frühem Doppelschlag und Elfmeter-Anschluss
Spielbericht vom 23. August 2026
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Als Reaktion auf das Debakel gegen SG Afferde/Hastenbeck wollte die zweite Mannschaft des TSV Klein Berkel in Hemeringen Stabilität zeigen, geriet jedoch nach frühen Treffern ins Hintertreffen, kämpfte sich per Elfmeter zurück und verlor am Ende mit 2:1.
Aufbruch und Ausgangslage
Vor dem Anpfiff war die Stimmung klar: Wiedergutmachung war angesagt nach dem 1:8 zuhause und dem zähen 2:2 zuvor in Flegessen/Süntel. Die Mannschaft stellte sich in der gewohnten 4-2-3-1-Ordnung auf, mit Reza Mohammad Haidari im Tor und einer klaren Struktur im Mittelfeld. Taktisch ging es darum, Defensive und Umschaltspiel zu stabilisieren. Die Vorgabe des Trainers war unmissverständlich: Kompakte Räume, saubere Ballgewinne, klare Staffelungen.
Kaltes Duschen und schnelle Doppelschläge
Hemeringen legte früh los und setzte den TSV unter Druck. Bereits in der neunten Minute fiel das erste Tor durch Ole Einar Schedlitzki, ein Auftakt, der das Spiel sofort in eine harte Gangart verwandelte. Nur acht Minuten später schlug Hemeringen erneut zu: Nico Bangel traf und die Gäste standen tief. Die frühe Zwei-Tore-Führung veränderte das Match und zwang Klein Berkel, Risiken einzugehen. Der TSV antwortete mit Mut, suchte die Räume und fand erste Chancen.
Der Anschlusstreffer per Standard
Die beste Antwort kam vom Punkt: Ein Strafstoß in der 29. Minute ermöglichte den Anschlusstreffer, den Jascha Bunke sicher verwandelt hat. Vor dem Elfmeter hatte Jens Riemenschneider einen ersten Warnschuss an die Latte gesetzt – ein Nadelstich, der Wirkung zeigte. Der Treffer gab neue Energie. Klein Berkel spielte aggressiver nach vorne, suchte die Standards und blieb dran, aber der Rückstand blieb.
Schlusspressse, Chancen und kuriose Szenen
Die zweite Halbzeit war ein Kampf ohne viele Glanzlichter, dafür mit viel Einsatz. Hemeringen blieb gefährlich und setzte immer wieder Nadelstiche, darunter eine große Chance in der 51. Minute. Auf der anderen Seite hatte der TSV mehrere Gelegenheiten, darunter ein Pfostenschuss in der 78. Minute und zwei Riesenchancen später im Spiel, die das Spiel hätten kippen können. Auffällig war eine kuriose Unterbrechung zur Ballversorgung in der 54. Minute, als der Spielball ausgetauscht wurde. Trotz hoher Laufbereitschaft und intensivem Mut reichte es nicht mehr zum Ausgleich.
Trainer Olaf Weinert fasste die Partie nach dem Spiel nüchtern zusammen: "Es war eine unglückliche Niederlage. Es gab Situationen, in denen ein Platzverweis für den Gegner aus meiner Sicht gerechtfertigt gewesen wäre, das ändert aber nichts am Ergebnis."
Stimmung und Szenen nach dem Abpfiff
Die Enttäuschung war spürbar. Einsatz und Wille passten, das Ergebnis nicht. Viele Zuschauer und Beteiligte empfanden das Ende als unglücklich, weil das Team mehrfach gute Momente hatte und einzelne Aktionen den Ausschlag gegeben haben. Am Ende blieb die Erkenntnis: Ein kämpferischer Auftritt, aber ein zu kleines Ergebnis.
Endstand: VFB Hemeringen 2 – TSV Klein Berkel 2 2:1.
Die Startformation des TSV lautete: Reza Mohammad Haidari; Sayed Mahdi Hashemi; Ben Richens; Jascha Bunke; Ali Jan Nazari; Florian Budde; Jens Riemenschneider; Falah Hasan Qasim; Marc Holst; Bilal Al Hussein; Mourad Khaled.
Vor dem Spiel hatte das Team in den letzten Begegnungen gemischte Signale gesendet: Nach dem 1:8 war das 2:2 in Flegessen/Süntel mit Treffern von Marc Holst und Jascha Bunke ein Hoffnungsschimmer. Dieser Hauch von Stabilität zeigte sich auch phasenweise in Hemeringen, reichte letztlich aber nicht zum Punktgewinn.
Fazit: Endstand 2:1. Viele sahen einen möglichen Platzverweis für den Gegner als gerechtfertigt.




