Starke TSV Leistung
Spielbericht vom 20. September 2026
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Der TSV Klein Berkel II hat sich in einem denkwürdigen Neun-Tore-Spektakel knapp mit 5:4 gegen die SG Eimbeckhausen/Hamelspringe durchgesetzt. Die Hausherren erwischten einen bärenstarken Start in die Partie: Bereits in der 8. Spielminute belohnte Julian Seifert die Heimelf mit der 1:0-Führung. In der Folge verpassten es die Gastgeber jedoch, frühzeitig für klare Verhältnisse zu sorgen. „Wir wussten im Vorfeld, dass Eimbeckhausen defensiv stabil steht und wollten daher unsere Chancen konsequent nutzen. Nach 15 Minuten hätte es eigentlich schon 3:0 für uns stehen können. Die ersten 20 Minuten haben wir richtig gut gespielt“, blickte TSV-Coach Olaf Weinert auf die Anfangsphase zurück. Im Anschluss schlich sich bei den Hausherren zwar etwas Unsicherheit ein, der knappe Vorsprung hielt jedoch bis zum Pausentee.
Goldenes Händchen bei Joker-Einwechslung
Nach dem Seitenwechsel erwischten die Gäste den besseren Start und kamen in der 55. Minute zum 1:1-Ausgleich. Klein Berkel zeigte sich jedoch keineswegs geschockt und schlug nur zwei Minuten später eiskalt zurück: Jens Riemenschneider verwandelte einen Strafstoß sicher zum 2:1 (57.). „Das war psychologisch extrem wichtig, dass wir direkt im Gegenzug wieder in Führung gegangen sind“, betonte Weinert. Ein goldenes Händchen bewies der Trainer anschließend mit der Einwechslung von Lamine Doumbia: Der Joker drehte auf dem Platz völlig auf und schraubte das Ergebnis mit einem bärenstarken Dreierpack (73., 75., 79.) auf 5:2 hoch, während die Gäste zwischendurch auf 2:4 verkürzten (78.). In der Nachspielzeit warf Eimbeckhausen noch einmal alles nach vorne und brachte den TSV mit zwei späten Treffern zum 5:3 und 5:4 (90., 90.+2) mächtig ins Schwitzen. Weinert zog nach dem erlösenden Schlusspfiff ein positives, wenn auch durchpustendes Fazit: „Am Ende kommt Eimbeckhausen noch einmal heran und wirft alles nach vorne, aber wir haben es über die Zeit gebracht. Unterm Strich ist der Sieg verdient. Eimbeckhausen hat gedrückt, aber auch wir haben noch einige Topchancen kläglich vergeben.“
Tore: 1:0 Julian Seifert (8.), 1:1 Luca Matheis (55.), 2:1 Jens Riemenschneider (57./Strafstoß), 3:1 Lamine Doumbia (73.), 4:1 Doumbia (75.), 4:2 Parwiz Nawrozi (78.), 5:2 Doumbia (79.), 5:3 Matheis (90.), 5:4 Matheis (90.+2).









