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13 Treffer in der "Horst Bürgel Arena"

Sonntag, 18. Oktober 2026 · 12:45 UhrPunktspiel
90

Viel Pech für den TSV, 3 mal das Aluminium getroffen

Spielbericht vom 18. Oktober 2026

Der Spielbericht wird präsentiert von:

    Was für ein Offensiv-Festival in Klein Berkel: Sage und schreibe 13 Tore bekamen die Zuschauer beim Aufeinandertreffen zwischen Klein Berkel II und dem derzeitigen Aufstiegsanwärter TuSpo Bad Münder serviert. „Das war heute ein zweischneidiges Spiel. Defensiv haben wir natürlich viel zugelassen, aber offensiv war das top. Nur die Chancenverwertung stand uns heute im Weg. Drei Aluminiumtreffer sagen eigentlich alles aus. Da war auch viel Pech dabei“, erklärte Klein Berkels Trainer Olaf Weinert nach dem Abpfiff. Die Hausherren erwischten einen Blitzstart durch Julian Seifert (3.), ehe Bad Münders Spielertrainer Philip Dunkley per 1:1-Ausgleich antwortete (12.). Ein munteres Hin und Her nahm seinen Lauf: Alpay Kaymak brachte die Hausherren erneut in Führung (16.), doch Turgut Cevat Bölükbasi (29.) und abermals Dunkley drehten die Partie kurz vor dem Pausenpfiff (43.) zugunsten der Gäste zum 2:3-Halbzeitstand.

    Kurz nach dem Seitenwechsel schien die Messe vorzeitig gelesen: Die Gäste nutzten ihre offensive Wucht eiskalt aus und schraubten das Resultat binnen einer Viertelstunde auf 2:7 hoch. Zu allem Überfluss verletzte sich TSV-Schlussmann Mohammad Reza Haidari am Knie, sodass Feldspieler Jascha Bunke zwischen die Pfosten rücken musste. Doch Klein Berkel gab sich keineswegs auf: Sebastian Gelhaar (66.), erneut Kaymak (74.) und David Weirich (82.) brachten die Hausherren mit einer furiosen Aufholjagd tatsächlich noch einmal auf 5:7 heran.

    „Bad Münder hat extrem gute Leute in seinen Reihen“
    In der Nachspielzeit machte Bad Münder mit dem 5:8 den Deckel drauf (90.+1). Unruhig wurde es in den Schlussminuten: Aushilfskeeper Bunke holte sich nach einer Regeldiskussion mit dem Unparteiischen die Ampelkarte ab (90.+2), sodass Torschütze Weirich als dritter TSV-Keeper des Tages für die letzten Augenblicke das Tor hüten musste.

    Weinert ordnete den wilden Ritt nach dem Schlusspfiff ein: „Bad Münder hat extrem gute Leute in seinen Reihen, die man über 90 Minuten nicht ausschalten kann. Man muss auch die Situationen vergleichen: Wir kämpfen um den Klassenerhalt, Bad Münder spielt um den Aufstieg. Gegen so eine Truppe musst du erst einmal fünf Tore schießen. Wir wollten es heute bewusst offensiver angehen, da kann gegen eine solche Qualität natürlich auch mal so ein torreiches Spiel herauskommen. Die Jungs haben trotz der Rückschläge eine gute Moral bewiesen und sich nie aufgegeben.“
    Tore: 1:0 Julian Seifert (3.), 1:1 (12.), 2:1 Alpay Kaymak (16.), 2:2 (29.), 2:3 (43.), 2:4 (48.), 2:5 (56.), 2:6 (60.), 2:7 (62.), 3:7 Sebastian Gelhaar (66.), 4:7 Kaymak (74.), 5:7 David Weirich (82.), 5:8 (90.+1).
    Besonderes: Gelb-Rote Karte für Klein Berkels Aushilfstorwart Jascha Bunke (90.+2/Meckern).